Archiv April 2018

Traumberuf Fotograf/Fotografin

Foto: Sandra Kranz

Pferde und Frauen gekonnt in Szene zu setzen, die Verbindung von Mensch und Tier künstlerisch im Bild darzustellen – darin hat die aus Wermelskirchen stammende Fotografin Alexandra Evang ihre Leidenschaft und Profession entdeckt.

Während der Ausbildung zur Fotomedienlaborantin beim WDR in Köln entdeckte Alexandra ihre Leidenschaft für die Fotografie. Bis heute wird sie von dem Sender als Mitarbeiterin für Standbilder während Dreharbeiten engagiert.

Den Bezug zur Pferdefotografie bekam sie bei einem Praktikum in Speyer. Die bekannte deutsche Pferdefotografin Gabriele Boiselle ermöglichte der jungen Frau Einblicke in ihre eigene Arbeit.

Nach dem Fachabitur in Gestaltung folgte das Studium des Kommunikationsdesigns an der FH Düsseldorf. Nach dem Abschluss des Studiums mit der Note 1,6 und einer Bachelorarbeit über Frauen und Pferde fiel der hauptberufliche Einstieg als freie Fotografin mit diesem Schwerpunkt nicht schwer. Heute ist die 27-Jährige ständig unterwegs, um ihre Motive an den unterschiedlichsten Orten zu inszenieren: im Bergischen Land oder in Andalusien, am Rheinufer oder an der Küste Mallorcas. Oft gestaltet sie ihre Shootings als Workshops, bei denen sie interessierten Laien Techniken dieser speziellen Fotografie und der anschließenden Bildbearbeitung vermittelt. Auch persönliche Coachings bietet die Fotografin an, arbeitet außerdem für Kalenderverlage, Reisemagazine und Pferdezeitschriften.

Was Alexandra fotografisch außerdem reizt: Shootings zu besonderen Anlässen an ausgefallenen Orten. Im Elefantenhaus des Kölner Zoos hat sie bereits eine Hochzeit fotografiert, und auch eine Braut in Hochzeitskleid und Wanderschuhen hoch in den Schweizer Bergen.

Damit, dass manche Menschen ihre Bilder als kitschig bezeichnen, kann die junge Fotografin leben. Alexandra Evang sagt lieber „romantisch“ und weiß, dass sie hoch professionell in einer Nische arbeitet, in der ihr so schnell keiner etwas nachmacht.

www.alexandraevang.de
www.facebook.com/alexandraevangphotographie/

Fotografen und Fotografinnen halten mit der Kamera individuelle Eindrücke von Menschen oder der Natur, von Ereignissen oder von Gegenständen fest und bearbeiten die Ergebnisse anschließend am Computer nach. Sie arbeiten in den Schwerpunkten Porträtfotografie, Produktfotografie, Industrie- und Architekturfotografie oder Wissenschaftsfotografie.
Man muss nicht studieren, um den Beruf zu erlernen: Fotograf/in ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Handwerk.


Typische Branchen
Fotografen/Fotografinnen finden Beschäftigung in erster Linie

  • in Fotostudios
  • in Verlagen
  • Darüber hinaus finden sie auch Beschäftigung
  • in Fotofachgeschäften
  • bei Pressediensten, -agenturen und Bildarchivdiensten
  • in Werbe- und Medienagenturen/li>

Anforderungen im Betrieb
Praktische Mitarbeit (unter Anleitung): Aufträge mit Kunden besprechen, Requisiten auswählen, fotografieren, Filme entwickeln bzw. Bilder digital bearbeiten
Umgebung: wechselnde Arbeitsorte (Fotostudio, Verkaufsraum, Labor, im Freien, beim Kunden)
Arbeitszeit: ggf. Arbeit an Wochenenden oder in den Abendstunden (z.B. bei Hochzeiten oder Bällen)

Quelle und weitere detaillierte Infos:
https://berufenet.arbeitsagentur.de

Die bunte Welt der kreativen Berufe

Traumberuf Rennfahrer

Er war gerade 16 Jahre alt geworden, trug eine Zahnspange und galt schon damals als eines der größten Motorsporttalente Deutschlands. Sebastian Vettel fuhr 2004 noch für das Team Eifelland Racing in der Formel BMW. Die Formel BMW war eine Einsteigerklasse des Formel-Rennsports. Natürlich träumte Sebastian davon, irgendwann einmal in der Königsklasse Formel 1 zu fahren. "Bis dahin ist es ein harter, steiniger Weg", wusste der Gymnasiast aus Heppenheim allerdings auch. Nachmittags absolvierte Sebastian jeden Tag ein umfangreiches Fitness-Training. "Bei gutem Wetter lief ich mindestens anderthalb Stunden", erinnert er sich. Sein Vorbild: Michael Schumacher.

Sebastian Vettel wurde von ADAC und BMW professionell gefördert. Parallel zur sportlichen Förderung bekamen er und andere Nachwuchstalente Fitness-Kurse, sportärztliche und physiotherapeutische Betreuung, Medienschulung, Marketing, Sprachtraining und vieles mehr zum Nulltarif. Jede Menge Arbeit und eine große Portion Glück brachten den Piloten 2007 in die Formel 1. Seine ersten Erfolge feierte er mit Toro Rosso, bevor er 2009 zu Red Bull wechselte. Mit dem neuen Team gewann er 4 Weltmeistertitel und wechselte schließlich zu Ferrari.

 

Die Förderung von vielversprechenden Fahrertalenten hat bei BMW Motorsport eine lange Tradition. 2014 feierte ein mehrstufiges Nachwuchskonzept seine Premiere, das in den kommenden Monaten und Jahren kontinuierlich ausgebaut werden soll: das BMW Motorsport Junior Programm. Victor Bouveng, Nick Cassidy, Louis Delétraz und Trent Hindman haben die Verantwortlichen bei BMW Motorsport im Rahmen eines Shootouts in Monteblanco von ihrem Talent überzeugt und kommen 2015 in den Genuss eines umfangreichen Ausbildungsprogramms.

Auch die ADAC Formel-Nachwuchsförderung ist seit vielen Jahren Ausgangspunkt für künftige Motorsport-Stars. In der Vergangenheit begannen Formel-1-Fahrer wie der vierfache Weltmeister Sebastian Vettel, Nico Hülkenberg, Ralf Schumacher oder Nico Rosberg sowie DTM-Stars wie Martin Tomczyk, Pascal Wehrlein oder Timo Glock ihre erfolgreichen Karrieren in den ADAC Nachwuchs-Formelserien. Die ADAC Formel 4 fährt seit 2015 mit Turbo-Motoren von Abarth und Chassis des italienischen Herstellers Tatuus zum Einsatz.

Mehr erfahren bei ADAC Motorsport

Traumberuf Profifußballer

Zeitreise 1 – ins Jahr 2004

Heute ist ein heißer Tag. Doch nur wenige Menschen ziehen im blauen Becken des Freibads der Sportschule Hennef ihre Bahnen. Großer Auflauf dagegen im Flur der Sportschule: Eine ganze Schar Kinder stürzt auf die jungen Männer in Schwarz-Weiß, die gerade aus ihren Zimmern kommen. „Von dem brauche ich noch ‘n Autogramm!“ – „Wer ist das ?“ – „Keine Ahnung. Aber vielleicht wird der ja mal berühmt!“ Das kann gut sein: Die 10- 13-jährigen Teilnehmer eines Ferien-Fußballcamps treffen gerade auf die U 19, die Junioren-Nationalmannschaft des DFB der 18- bis 19-Jährigen. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) nutzt die Begeisterung, um Talente noch intensiver zu fördern.

Einer der DFB-Junioren ist Mario. Der Sohn eines Spaniers und einer Deutschen hat seine Fußball-Karriere in einem kleinen süddeutschen Verein begonnen. „Ich war schon damals ehrgeizig und wollte immer gewinnen“, erinnert sich der Fußballer. Heute wohnt Mario mit fünf weiteren Spielern im Jugendhaus des VFB Stuttgart. Ein älteres Ehepaar betreut die Jugendlichen. Achtmal in der Woche trainiert der Torjäger mit der Amateur-Mannschaft. Neben dem Fußball geht das „normale“ Leben weiter. Mario besucht ein Wirtschaftsgymnasium und will im nächsten Jahr Abitur machen. Seine Schule arbeitet mit dem Verein zusammen. Darum kann Mario zweimal in der Woche auch vormittags trainieren. Natürlich muss er den versäumten Stoff nachholen.

Tim ist wie Mario 18 Jahre alt und trägt auch das Trikot der deutschen Junioren-Nationalmannschaft. Doch er kämpft nicht um Tore, sondern will sie verhindern – als Torwart. Entdeckt wurde Tim auf der Straße. Eine Trainerin des MSV Duisburg fragte den damals 6-Jährigen, der gerade einen Ball unter dem Arm trug: „Kannst du denn damit auch umgehen?“ So kam er eher zufällig in den Verein – und später ins Tor: „Es gab keinen, der da rein wollte, darum hab ich’s gemacht.“ Ein typischer Beginn für eine Torwartkarriere, findet der junge Mann aus Gelsenkirchen. Mit 13 Jahren wechselte Tim zum FC Schalke 04: „Der Name hat mich gelockt.“ Fünf Kandidaten gab es für die Position des Torwartes, und die Wahl fiel auf ihn.

Zeitreise 2 – ins Jahr 2015

Tim Grothuysen und Mario Gomez – so hießen die beiden Nachwuchsfußballer, die ich vor 11 Jahren in Hennef interviewt habe. Tim wer? Auf der Internetseite transfermarkt.de entdecke ich den Spieler wieder. SV Straelen, Hamborn 07, SC Hassel, GSV Moers – so lauten einige sportliche Stationen des Torwarts nach seiner Zeit bei Schalke. „Immer wieder für einen Patzer gut“ – urteilte die Fachpresse vor einigen Jahren. Aktueller Markwert: 0.

Ganz anders die Bilanz von Mario Gomez: VFB Stuttgart, Bayern München, AC Florenz – das waren bisher die Vereine von Super Mario, der auch in vielen Länderspielen zum Einsatz kam. 4,2 Millionen betrug 2014 sein Jahresgehalt. Aktueller Markwert: 15 Mio. Euro.

Zwei Profis, zwei Geschichten. Der eine ganz weit oben im internationalen Fußball, der andere in den Niederungen des Provinzfußballs.

Von Mario lernen

„Selbstmotivation ist das Allerwichtigste“, sagt Mario Gomez heute. Positives Denken ist für ihn persönlich ein entscheidender Schlüssel zum Erfolg. Enttäuschungen wegzustecken gehört auch dazu, etwa die Nichtnominierung zur WM in Brasilien. Mario gestand in einem Interview auch, dass seine vielen Verletzungen Spuren hinterlassen hätten.

Doch davon will sich der 60-malige Nationalspieler nicht aus der Bahn werfen lassen. „Meine physische Form bessert sich, ich muss jedoch noch an Sicherheit zurückgewinnen. Dazu braucht man Zeit, Geduld und Vertrauen.“

Es gibt unglaublich viele talentierte Jungs und Mädchen, die von einem Leben als Fußballstar träumen. So zwischen 12 bis spätestens 16 Jahren wird man auch von Profivereinen gesichtet, falls man als gutes Talent heraussticht. Worauf es dann ankommt: Absolute Willenskraft, ständiges Training, Disziplin und eine große Portion Glück.

Du willst mehr darüber erfahren? Auskunft über Konzepte und Strukturen vom Kinder- bis zum Spitzenfußball gibt die Broschüre des DFB „Talente fordern und fördern“. 

Zum Talentförderprogramm des DFB

Traumjobs im Showbusiness

Private Ausbildungswege
Die Schüler der Stage School Hamburg werden nach einem eigenen, interdisziplinären Unterrichtskonzept in den Sparten Musik, Tanz und Schauspiel ganzheitlich und praxisorientiert auf eine Karriere am Theater, im Film-, TV- oder Musik-Business vorbereitet. Ein Ziel des Unterrichts ist es, die individuellen Fähigkeiten in den drei Fächern zu perfektionieren. Dabei werden besondere Talente und Neigungen in den jeweiligen Bereichen mit Einzelunterricht und speziellen Kursen gefördert und gefordert.
(Quelle und mehr Infos: www.stageschool.de)

Der Hamburger Musical-Produzent Stage Entertainment gründete 2003 die Joop van den Ende Academy. Pro Jahrgang werden in der Regel zehn besonders begabte Nachwuchstalente angenommen. Dadurch soll eine intensive und auf die individuellen Bedürfnisse der Schüler abgestimmte Ausbildung gewährleistet werden.
(Quelle und mehr Infos: ​www.stage-entertainment.de)

Popakademie Baden-Württemberg
Die University of Popular Music and Music Business ist Hochschuleinrichtung und Kompetenzzentrum für die Musikwirtschaft und -szene in einem. An der Popakademie kann man die beiden Bachelor-Studiengänge Musikbusiness und Popmusikdesign belegen. Seit dem Wintersemester 2011/12 werden außerdem die Master-Studiengänge Music and Creative Industries sowie Popular Music angeboten. Zum Wintersemester 2015/16 bietet die Popakademie zudem den deutschlandweit einzigartigen Bachelor-Studiengang Weltmusik an.
(Quelle und mehr Infos: www.popakademie.de)
Klassische Sänger/-innen
Die Ausbildung beginnt am sinnvollsten in der Opernklasse einer Musikhochschule, denn diese gewährleistet die notwendige Vielseitigkeit, die der Sänger bei seinem späteren Wirken auf der Bühne benötigt. Ein Privatstudium mag den gesangstechnischen Anforderungen genügen, wenn der Lehrer die nötige Befähigung zur Ausbildung besitzt. Aber das Aneignen darüber hinausgehender Fähigkeiten ermöglicht nur die Musikhochschule. Etwa sechsjährige Ausbildung; ein Zusatzstudium „Gesangspädagogik“ ist anzuraten, weil hierdurch in späteren Jahren ein Wechsel in die Lehrtätigkeit an einer Musikhochschule vorbereitet werden kann. Ferner stellt die Teilnahme an Wettbewerben, z.B. am Bundeswettbewerb Gesang in Berlin, für angehende Sänger eine nicht zu unterschätzende Möglichkeit dar, die eigenen Berufsaussichten zu verbessern.

Schauspieler/-innen
Meist vierjährige, schulgeldfreie Ausbildung an einer staatlichen bzw. städtischen Schauspielschule oder Kunsthochschule mit der Fachrichtung Schauspiel oder Ausbildung an einer privaten, schulgeldpflichtigen Schauspielschule bzw. der private Einzelunterricht bei einem Schauspiellehrer.

Vor einer Bewerbung sollte man genaue Informationen einholen und das Lehrangebot der privaten Ausbildungsträger prüfen und mit anderen Schulen vergleichen. Die Ausbildungswege an privaten und öffentlichen Instituten unterscheiden sich zum Teil erheblich. Bei vielen Privatlehrern ist zu befürchten, dass der komplexe Fächerkatalog eine staatliche Schule nicht vermittelt werden kann. Wer sich für eine solche Ausbildung entscheidet, muss sich des späteren Berufsrisikos bewusst sein.

Im Allgemeinen umfasst das Studium die vier Bereiche Atem/Stimme/Sprechen, Körper/Bewegung, Spiel/Darstellung und Theorie, die in Einzel- und Gruppenunterricht vermittelt werden. Viele Schulen arbeiten überdies eng mit einem Theater zusammen, um von Beginn an einen Bezug zur Praxis herzustellen. An den staatlichen bzw. städtischen Schulen endet das Studium mit einer Abschlussprüfung, die den Rang eines Diploms besitzt.

Auch ohne Schauspielausbildung kann man mit Talent und Glück an ein Engagement kommen. Dies ist jedoch an deutschen Theatern die Ausnahme.
(Quelle und mehr Infos: www.buehnenverein.de)

Top-Story: Comedian Luke Mockridge

Girls Day im BZI Remscheid

In der Industrie gibt es viele interessante technische Tätigkeit und die Unternehmen suchen engagierte junge Menschen als Fachkräftenachwuchs. Mädchen sind hierfür zunehmend gefragt und zeigen sowohl in der dualen Ausbildung als auch in dualen Studiengängen, dass sie ebenso gute technische Fähigkeiten besitzen wie junge Männer.

Für den Girls’Day bietet das BZI mit 8 Plätzen in der Elektrotechnik und 8 Plätzen in der Metalltechnik einen Einblick in die gewerblich-technische Arbeit, sowohl hinsichtlich einer betrieblichen Ausbildung als auch hinsichtlich eines dualen Studiengangs.

Alle Infos hier …